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Der Aufwand für die Umrüstung von einer herkömmlichen Heizungsanlage auf eine Pelletsanlage ist abhängig von dem bisherigen Heizungsssystem. Handelt es sich um die Umrüstung von einer Ölheizung auf eine Pelletsheizung, müssen zum einen die Öltanks deinstalliert und entsorgt werden. Der Raum, in dem der Öltank stand, kann nun für die Lagerung der Holzpellets genutzt werden. Wurde das Gebäude bisher mit Gas geheizt, muss ein geeigneter Lageraum für die Holzpellets eingerichtet werden. Ein Teil des Kellers kann zu solchen Lagerzwecken genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Pellets außerhalb des Gebäudes zum Beispiel in der Garage oder in einem Erdtank zu lagern. Bei einer Umrüstung auf eine Pelletsanlage muss gegebenenfalls auch der Schornstein saniert werden. Wird mit Pellets geheizt, sollte der Schornstein feuchteunempfindlich sein. Zu diesem Zweck wird üblicher Weise ein Edelstahlrohr in den Schornstein eingezogen. Damit der Umbau fachgerecht realisiert wird, sollte ein spezialisierter Heizungsbauer die Planung und Durchführung übernehmen. Eine Pelletanlage bietet im Vergleich zu einer herkömmlichen Gas- oder Ölheizung wesentliche ökologische und auch ökonomische Vorteile. Eine Kombination von Pelletheizung und Solaranlage ist durchaus sinnvoll und bietet weitere Vorteile. Dies Kombination dieser zwei Anlagentypen ist ideal, da Brennmaterial in wesentlichem Maße eingespart werden kann. In den Frühlings- und Sommermonaten wird beispielsweise fast kein Brennmaterial benötigt, da eine gut ausgelegte solarthermische Anlage ausreichend ist, um die Wohnräume zu heizen und das Nutzwasser zu erwärmen. In den Herbst- und Wintermonaten reicht die Solarthermieanlage allein nicht aus, um Räume und Wasser auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Nichtsdestoweniger unterstützt sie während dieser Zeit die Pelletsheizung. Nur während dieser Periode ist der Einsatz von Brennmaterial, also Holzpellets, notwendig. Die Solaranlage produziert aufs gesamte Jahr gesehen etwa 60 Prozent der Wärme zur Warmwasserbereitung und etwa 25 Prozent der Heizungswärme. Den Rest übernimmt die Pelletsheizung.